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Aus dem Schuljahr

13.05.2020

Talentförderung der Kulturakademie der Stiftung Kinderland, Baden-Württemberg

In diesem Schuljahr durften zwei unserer Schülerinnen bei der Talentförderung der Kulturakademie dabei sein. Maria in Musik und Madita im Bereich Mint.

Kulturakademie Musik

Die erste Woche in Ochsenhausen in den Sommerferien hat mit Kennenlernen vom Improvisieren begonnen. Improvisieren ist, wenn man schon die Tonart weiß, aber eigentlich sonst komplett frei spielt. Das taten wir zunächst in kleineren Gruppen (z.B. Streicher, Bläser, …). Später bildeten wir dann zwei Bands. In der einen die Streicher, eine Tuba, ein Klavier und ein Schlagzeug. Die gleiche Besetzung hatte auch die andere Band, nur dass sie mit Bläsern statt Streichern und ein E-Bass statt der Tuba besetzt war. Die ganze Woche lernten wird dann in den kleinen Gruppen oder als Band den Jazz kennen. Wir hatten Musiktheorie, Workshops bei den Dozenten und Proben als Band. In den Proben probten wir schon geschriebene Stücke und improvisierten über diese. Am Ende der Woche gaben wir dann ein Abschlusskonzert für die Eltern.

Die zweite Woche in den Faschingsferien lief ähnlich ab, nur dass wir in den Bandproben unsere eigenen Stücke probten und uns unter uns schon viel besser kannten. Das Abschlusskonzert war dann in der Carl-Benz- Arena.
Ich habe sehr viel gelernt. Vor allem in Musiktheorie und Improvisieren. Vor dem Kurs hatte ich mich noch nie wirklich mit Jazz beschäftigt, doch nach den zwei Wochen habe ich richtig Lust Kontakt mit den anderen Leuten zu halten. Wir haben auch noch andere Konzerte vor und auf diese freue ich mich schon sehr. Ich fand es eine sehr schöne Zeit und habe sehr viel gelernt. Ich würde es unbedingt weiterempfehlen!

(Maria Schlumberger-Ruiz)

https://www.youtube.com/watch?v=JU2_OcOtzo8

 

Kulturakademie MINT

Ich habe mich im letzten Jahr für die Kreativwochen im Bereich MINT beworben. Dazu habe ich eine von drei zur Wahl stehenden Aufgaben bearbeitet. Dann wurde ich benachrichtigt, dass meine Bewerbung überzeugt habe und ich an den Kreativwochen teilnehmen dürfe. Die erste war in der letzten Sommerferienwoche und die zweite in den Faschingsferien.

In den Faschingsferien kamen wir alle am Hotel im Europapark an. Dann stiegen wir in den Bus und fuhren direkt nach Genf zum CERN. Das CERN ist ein internationales Kernforschungszentrum. Da die Teilchenbeschleuniger nicht liefen, durften wir uns fast alles ansehen. Wir bekamen Führungen, hörten uns einen Vortrag an und fuhren dann mit dem Bus ins Hostel nach Nyon (das liegt in der Nähe ), da wir am nächsten Tag nochmal ins CERN gingen. Dort sahen wir uns an, wie Antimaterie hergestellt wird, wenn die Maschinen laufen. Außerdem duften wir selbst einen Teilchendetektor bauen, dann ging es mit dem Bus nach Rust ins Hotel Kronasar, das wir für den Rest der Woche bewohnten.

Wir waren außerdem am Fraunhofer-Institut für Solare Energiesysteme in Freiburg, wo wir nach einer kurzen Führung an unterschiedlichen Workshops teilnahmen. Ebenfalls in Freiburg bekamen wir noch eine Stadtführung mit dem Schwerpunkt Energie, wo wir viele Plusenergiehäuser sahen, darunter das erste überhaupt. Plusenergiehäuser produzieren mehr Energie als sie verbrauchen. Zum Tagesabschluss gingen wir noch Bowlen.

Am nächsten Tag waren wir wieder in Freiburg, diesmal aber an der Universität Freiburg am chemischen Institut. Dort durften wir nach einem Vortrag in Workshops in die physikalische Chemie und die Biochemie eintauchen. Danach war noch Zeit, um in kleinen Gruppen in der Innenstadt von Freiburg bummeln zu gehen. Dabei war der Vorteil, dass einige der Gruppe in Freiburg wohnen und sich deshalb dort auskannten. Am Abend ging es ins neue Erlebnisbad Rualantika.

Am vorletzten Tag hatten wir noch einen Vortrag mit Diskussion: „21st Century Skills“ und noch einen Vortrag mit Diskussion mit dem Thema „Mobbing – und was ich dagegen tun kann“. Nachmittags bereiteten wir die Abschlussveranstaltung in Stuttgart vor, zur Feier von zehn Jahren Kreativwochen der Stiftung Kinderland mit allen Bereichen zusammen.

Am letzten Tag fuhren wir morgens mit dem Bus nach Stuttgart und bereiteten dort unsere Ausstellung über die Kreativwochen vor. Dann kamen unsere Eltern und wen wir sonst noch eingeladen hatten. Wir präsentierten unsere Bühnenperformance und sahen uns die der anderen Kreativschülerinnen und -schüler an. Im Anschluss war noch Zeit, um sich die Ausstellungen der anderen Bereiche anzusehen und die eigene zu präsentieren. Dann hieß es auch schon Abschied zu nehmen und das Zertifikat abzuholen und wir fuhren alle nach Hause.

(Madita)

https://www.youtube.com/watch?v=YYHdCtndXZI&list=PLa4NR0HrTkxyl06FVEB20CnGOOe6G6H4i&index=3&t=0s

https://www.bwstiftung.de/kulturakademie-bw/