18 Schülerinnen hatten sich bei diesem Projekt angemeldet, das Frau M. Koch und Frau R. Domogalla beim Stadtmedienzentrum Stuttgart organisiert haben.
Zwei ereignisreiche, kreative, lehrreiche und tolle Tage durften wir mit den medienpädagogischen Referenten Frau A. Zierer und Herrn J. Nowak und ihr Team erleben.
Am ersten Tag entwarfen die Schülerinnen für ihre mitgebrachten T-Shirts digital Applikationen mit iPads, die sie später auf Folien mit Lasertechnik produzierten und damit ihre T-Shirts bedruckten.
Am zweiten Tag erstellten sie mit der CAD-Software „TinkerCAD“ 3D-Modelle für Broschen oder Namensschilder. Diese durften sie danach mit 3D-Druckern produzieren. Parallel und abwechselnd in kleinen Gruppen erlebten die Schülerinnen real das Thema Nachhaltigkeit. Sie bereiteten Reste oder Abfallmaterial vom 3D-Druck und Bastelprojekten wieder zu neuen Produkten wie Lineale, Kreisel oder Anhänger auf.
Zunächst haben sie die Bedeutung und die Ziele von Recycling über einen Film kennengelernt. Sie erfuhren, dass man beim Recycling so wenig Material wie möglich aus dem Kreislaufwirtschaft verlieren will.
Als nächsten Schritt führten die Schülerinnen ein Experiment durch, um zu erkennen, dass Plastik nicht gleich Plastik ist. Sie untersuchten das Schwimmverhalten von vier Plastiksorten und beobachteten was passiert, wenn man die Eigenschaften des Wassers mit Zugabe von Salz verändert.
Dann schredderten sie gesammelte Werkstoffabfälle, d.h. mit einer Maschine zerkleinerten sie Kunststoff, um mit diesem Material die Spritzgussmaschine zu füttern. Die Mädels suchten sich Gussformen, genannt „Mouls“, für die Spritzgussmaschine aus, um diese in die Maschine einzubauen und ihre gewünschten Formen mit Hilfe von geschredderten Rohstoffen zu erstellen, d. h. der Stoff wurde verflüssigt und in die Formen hineingespritzt. Gespannt öffneten die Mädels danach die Gussformen, um ihre neu gewonnenen Produkte zu bewundern.
Nicht nur die Schülerinnen, sondern auch wir zwei Lehrerinnen waren von den zwei lehrreichen Tagen begeistert.
Frau M. Koch







